UNTERE VORSTADTSTRAßE – WIEDER FÜR VERKEHR FREIGEGEBEN

Untere Vorstadtstraße nun wieder für Verkehr freigegeben.

Dritter Bauabschnitt drei Monate schneller als geplant abgeschlossen – Bürgermeister dankt Ingenieurbüro und Baufirma.

Urheber des Fotos: Janek Mayer, Rhein-Neckar-Zeitung.

Walldürn. (jam) Die Untere Vorstadtstraße ist seit gestern Nachmittag wieder für den Verkehr geöffnet – und das mehrere Monate vor der ursprünglich geplanten Freigabe. “Dass wir unser neues Eingangstor in die Stadt nicht mitten im Schnee im Dezember freigeben, zeigt die Qualität der Planung”, lobte Bürgermeister Markus Günther gestern bei einem Vororttermin die harmonische Zusammenarbeit zwischen Stadtbauamt, Stadtwerken, Planungsbüro und Baufirma. Das “Vorzeigeobjekt” sei “gestalterisch sehr gut gelungen”. Die Baukosten liegen bei rund 750.000 Euro.

Die Arbeiten am dritten Bauabschnitt bei der Neugestaltung der Unteren Vorstadtstraße, der von der Einmündung in die Eisenbahnstraße bis über die Sparkassenkreuzung in die Adolf-Kolping-Straße reichte, hatten im Mai begonnen. Für Planung und Leitung zeichnete das Tauberbischofsheimer Ingenieurbüro Walter und Partner verantwortlich, die Tiefbauarbeiten lagen in den Händen der Lauda-Königshofener Firma Konrad-Bau.

“Wenn man vergleicht, wie die Straße vorher aussah und wie sie jetzt daliegt, können wir alle zufrieden sein”, sagte Geschäftsführer Bernd Gehrig von Walter und Partner. Ihm zufolge habe die Zusammenarbeit mit den Anliegern hervorragend funktioniert. Es sei sogar gelungen, die Arbeiten eigens so zu takten, dass “Engelwirt” Marco Zahn mit der Postkutsche ein- und ausfahren konnte. Günther lobte ebenfalls die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung für die Großbaustelle. Dies habe dazu beigetragen, dass die Firma Konrad-Bau das Projekt trotz Lockdown und Corona so schnell zum Abschluss habe bringen können. Den Arbeitern dankte der Bürgermeister sowohl für ihre Schnelligkeit als auch für ihre Sorgfalt.

Dieser “ästhetisch-gestalterisch schönste Bereich” diene Günther zufolge nun zum einen als erste Station für auswärtige Gäste, die in der Querspange aus ihren Bussen aussteigen, zum anderen solle er die Wohnqualität in Walldürn stärken. Es sei allerdings nur ein erster Schritt, die Innenstadt künftig vernünftig zu gestalten. “Wir wollen in den nächsten Jahren darauf aufbauen.” Dann stehen ebenso Arbeiten in der Adolf-Kolping-Straße und der Friedrich-Ebert-Straße wie in der Oberen Vorstadtstraße an. Das übergeordnete Ziel, das die Stadtplaner sich dabei auf die Fahnen geschrieben haben, ist es, die Gestaltung der innerstädtischen Straßen weitgehend anzugleichen. “Wir wollen den Bürgern zeigen: ‚Jetzt bin ich in der Innenstadt!'”, erklärte der Bürgermeister.

Wie Heike Schubert vom Stadtbauamt bekannt gab, fahren die Busse bereits ab heute wieder die zuvor entfallenen Haltestellen an. Sie kündigte außerdem an, dass noch in diesem Monat an der Sparkassenkreuzung ein Baum gepflanzt werden soll.

(Artikel aus der Rhein-Neckar-Zeitung vom 11. September 2020)

 

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